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Abbruch! In der Schweiz ist die Meisterschaft 20/21 vorbei

Bittere Pille fürs Schweizer Rollhockey. Die jüngste Aufschiebung betreffend einer Lockerung durch den Bundesrat führt zum vorzeitigen Abbruch der Saison 2020/21 - aber nicht für ganz alle.

22.03.2021

 

Der Schweizerische Rollhockeyverband (SRHV) hat bereits früh informiert, dass das spätmöglichste Datum für einen Re-Start in die Saison der 7. April sein wird. Nun hat der Bundesrat entschieden, dass er frühestens am 14. April über weitere Lockerungen informieren wird und weitere wertvolle Zeit zerrinnt. Gleichzeitig hat Österreich die strengen Ein- und Ausreisemassnahmen bis am 31. Mai angekündigt zu verlängern, wovon die beiden Vereine Dornbirn und Wolfurt betroffen sind. Auch in Deutschland ist eine Verlängerung der Auflagen ein Dauerthema und mit Weil am Rhein ein weiterer Klub betroffen.

 

Rollhockey ist keine (semi-)professionelle Sportart

Leistungssport darf Spiele austragen bei den Erwachsenen, was auch der Grund für die Trainings der Nationalteams ist. Die höchsten Ligen in der Schweiz gelten aber nicht als (semi-)professionelle Sportart, entsprechend ist "Sport mit Körperkontakt" weiterhin untersagt.

Unter diesen Umständen entschied heute Abend das Zentralkomitee: Abbruch, aus und fertig. Der SRHV will aber den Vereinen Lösungen für Spiele präsentieren, sollten im April noch Lockerungen kommen, wie er im offiziellen Communiqué schreibt. Aber Schweizer Meister plus Auf- und Absteiger wird es in der NLA, NLB, 1. Liga und bei den Damen keine geben.

 

U20 im Vorteil, schwierige Situation bei U17 und jünger

Weiterhin um Meisterehren geht es für die U20, wo am Samstag mit der Partie Montreux gegen Uttigen wieder die Meisterschaft aufgenommen worden ist. Gleichzeitig sollen Vereine, die keine Teams in der U20 gemeldet haben, aber über Spieler in dieser Altersklasse verfügen, Spielgemeinschaften bilden können und dann ausser Konkurrenz mitspielen. Damit will man möglichst vielen U20-Spielern die Möglichkeit auf Wettkämpfe bieten.

Schwieriger ist die Situation bei der U17 und jünger, wo die Spiele im Turniermodus stattfinden - und Einzelspiele je nach Distanz unrealistisch sind. Auf dem Papier dürfen die Kids spielen, aber keine Eltern und keine zuschauenden Teams dürfen sich in der Halle befinden. Dies ist der Knackpunkt: wohin mit all diesen Leuten, an einem kalten Regentag? Die Restaurants sind geschlossen, das Leben steht quasi still. Und ob Eltern durch die ganze Schweiz fahren und zusammen mit Kindern mehrere Stunden im Auto auf die nächste Anspielzeit warten, ist höchst fraglich. Der SRHV hat im Communiqué die Vereine zu möglichst vielen, regionalen Freundschaftsspielen aufgefordert, um den Kindern trotzdem Match-Feeling zu ermöglichen.

 

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